
Köln im Frühmittelalter
Karl Ubl
Markenbildung im Frühmittelalter: Wie Köln sich als heilige Stadt neu erfindet.
60,00 EuroISBN 978-3-7743-0440-6

Band 2 – Köln im Frühmittelalter (Mitte 5. Jh.–1074/75)
(geboren 1973) studierte in Wien von 1991 bis 1995 Geschichte, Philosophie und Historische Hilfswissenschaften. Nach seiner Promotion über Engelbert von Admont 2000 an der Universität Heidelberg ging er nach Tübingen, wo er 2007 habilitierte. Der Experte für die Geschichte des Früh- und Hochmittelalters ist seit 2011 Professor an der Universität zu Köln.
Hochgelobt wurde Karl Ubls Habilitation Inzestverbot und Gesetzgebung – Die Konstruktion eines Verbrechens, 300–1100. Johannes Fried, der bekannte Biograf von Karl dem Großen, urteilte 2012, die Bedeutung dieser Studie könne »nicht hoch genug veranschlagt werden«. Weitere Veröffentlichungen Ubls behandeln den Templerprozess und den mittelalterlichen Universalgelehrten Engelbert von Admont. Außerdem legte er eine Übersichtsdarstellung zu den Karolingern vor. Ein auf 16 Jahre angelegtes Projekt sind Ubls Forschungen zu den Kapitularien der Karolinger – Gesetzen, mit denen im Frankenreich militärische, kirchliche und zivile Angelegenheiten geregelt wurden. Ubl will die größte systematische Sammlung der Kapitularien anlegen und dieses Archiv in digitaler und gedruckter Form der Öffentlichkeit zugänglich machen. Das Projekt, an dem sich fünf Mitarbeiter unter seiner Leitung beteiligen, wird von der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften mit mehr als fünf Millionen Euro gefördert.
Aus der Reihe

Karl Ubl
Markenbildung im Frühmittelalter: Wie Köln sich als heilige Stadt neu erfindet.
60,00 EuroISBN 978-3-7743-0440-6